Kollagen, das Gerüst für Haut, Knorpel und Knochen
Weshalb hydrolysiertes Kollagen besser aufgenommen wird als natives
Kollagen: was der Stoff für Haut und Gelenke leistet
Es gibt Dinge, die der Körper ab einem gewissen Alter leiser stellt, ohne dass man etwas davon mitbekommt. Die Kollagenproduktion gehört dazu. Ab dem 25. Lebensjahr stellt der Körper jedes Jahr etwas weniger Kollagen her, mit 50 sind es rund 25 % weniger als in jungen Jahren. Sichtbar wird das erst deutlich später: feinere Fältchen, Haut, die langsamer zurückfedert, bei manchen auch Gelenke, die morgens ein paar Minuten Anlauf brauchen.
Kollagen ist das häufigste Eiweiss im menschlichen Körper und macht etwa 30 % unserer gesamten Proteinmasse aus. Es sitzt in Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen, Bändern, Blutgefässen und sogar in den Zähnen.
Das Gerüst, das uns zusammenhält.
Drei Typen, drei Baustellen
Als Strukturprotein gibt Kollagen dem Gewebe Form und Festigkeit. Unterschieden werden mehrere Typen:
- Typ I stellt 90 % des gesamten Kollagens: Haut, Knochen, Sehnen, Bänder
- Typ II sitzt vor allem im Knorpel
- Typ III: Blutgefässe, innere Organe und, gemeinsam mit Typ I, die Haut
Wer Kollagen ergänzt, liefert dem Körper die spezifischen Aminosäuren für die Eigenproduktion, vor allem Glycin und Prolin, dazu Hydroxyprolin. In normaler Mischkost kommen die selten so konzentriert vor. Ausser man kocht regelmässig Knochenbrühe, was kaum noch jemand tut.
Was "Hydrolysat" bedeutet
Hier trennt sich das gute Produkt vom billigen. Kollagen-Hydrolysat wurde enzymatisch in kleine Bausteine zerlegt, in Peptide mit niedrigem Molekulargewicht. Was das bringt:
- der Körper muss das Protein nicht erst aufspalten
- die kleinen Peptide gelangen schneller in den Blutkreislauf
- löst sich kalt wie warm rückstandsfrei auf
- der Geschmack ist neutral, man kann es also in Kaffee, Smoothie oder Wasser einrühren
Nicht hydrolysiertes Kollagen ist für den Körper mühsam zu verwerten. Das Hydrolysat dagegen ist die gewissermassen vorverdaute Variante, die schneller ankommt.
Wie Vitamin C ins Spiel kommt
Vitamin C ist ein notwendiger Co-Faktor für die körpereigene Kollagenbildung. Ohne Vitamin C kann der Körper aus dem aufgenommenen Material kein eigenes Kollagen bauen. Praktisch heisst das: das Pulver zusammen mit einem Glas Orangen- oder Acerolasaft nehmen, oder mit einer Vitamin-C-Kapsel.
Die EU hat den Zusammenhang anerkannt: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen, Knorpel, Haut, Zahnfleisch, Zähne und Blutgefässe bei. Deutlicher kann ein zugelassener Claim kaum sagen, dass die beiden zusammengehören.
An wen sich das Pulver richtet
- Menschen ab 30, die der natürlichen Abnahme etwas entgegensetzen wollen
- Sportler, deren Sehnen, Bänder und Knorpel regelmässig Last tragen
- wer auf Hautelastizität achtet
- wer die Gelenke stark beansprucht, etwa beim Bergabgehen mit vollem Rucksack, wo auf tausend Höhenmetern einiges an Last durch Knie und Sprunggelenke geht
- wer eher fleischarm isst und damit wenig von diesen Aminosäuren mitbekommt
Praktische Einnahme
- 10 g pro Tag haben sich als Tagesdosis eingebürgert
- durchhalten: 8 bis 12 Wochen konstant, erst dann urteilen
- mit Vitamin C kombinieren, über Lebensmittel oder als Präparat
- morgens auf nüchternen Magen oder zwischen den Mahlzeiten, dann wird das Kollagen eher als Baustoff verwertet und nicht als Beilage zum Mittagessen mitverbrannt
- Kaffee oder Smoothie, in beidem stört das Pulver nicht
Was wir davon halten
Kollagen-Hydrolysat gehört zu den wenigen Präparaten, bei denen viele Anwender nach zwei bis drei Monaten selbst etwas bemerken. Meist geht es um die Haut und um die Nägel. Ehrlich gesagt streitet die Forschung noch darüber, wie viel davon auf die Peptide zurückgeht und wie viel schlicht auf die zusätzliche Eiweissmenge. Wer den Stoff über längere Zeit nimmt, liefert dem Körper jedenfalls konstant das Material, aus dem er sein Gewebe selbst aufbaut.
Wer nach zwei Wochen nichts merkt, hat einfach zu früh hingeschaut.
Unser Kollagen-Hydrolysat-Pulver im VitaminboxShop ist reines Rinder-Kollagen ohne Zusatzstoffe. Geschmacklich neutral, was im Alltag mehr zählt, als man denkt: Was nach nichts schmeckt, landet auch in Woche acht noch im Morgenkaffee.
Hinweis: Ein Pulver im Kaffee bleibt eine Ergänzung; die Grundlage ist und bleibt, was auf dem Teller liegt. Bei bestehenden Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder bei regelmässiger Medikamenteneinnahme fragst du vorher in der Arztpraxis, in der Apotheke oder in der Drogerie nach.